Gemietete Adressen unterstützen professionelles Emailmarketing

Ich hatte mich vor knapp einem halben Jahr mit einem Onlinehandel selbstständig gemacht und suchte nun nach Ansätzen, mehr Kunden zu generieren. Dabei las ich immer wieder davon wie sinnvoll und effektiv eine Direktmarketingmaßnahme sein könnte. Da ich noch über zu wenig Daten verfügte, entschloss ich mich bei einem professionellen Anbieter E-Mail Adressen mieten zu wollen. Mit diesen Tipps kannst auch du einen guten Anbieter finden, der genau die richtigen Adressen für dich bereit stellen kann. Es gibt einige Punkte, die du unbedingt beachten solltest, damit die Kampagne nicht zum Bumerang wird und dich mit negativem Image oder sogar finanziellen Strafen belastet.

Auf rechtliche Situation achten
Letztens habe ich einen Satz gelesen, der mich auf die Idee gebracht hat, E-Mail Adressen mieten zu wollen. “Don’t buy or rent your list. Grundsätzlich ist diese Aussage auch richtig, denn auch wenn man Adressen mietet oder kauft, bleibt das ausschließliche Nutzungsrecht immer bei demjenigen, der die Daten ursprünglich erhoben hat. Dieses Recht ist auch nicht übertragbar. Deshalb solltest du darauf achten, dass du beim E-Mail Adressen mieten immer als richtiger Adressat auftrittst und du auch für deine Kampagne das Nutzungsrecht übertragen erhältst. Im Rahmen einer professionellen Adressmiete kannst du nämlich einfach den E-Mail-Marketing Kanal für deine Kampagne einfließen lassen, auch wenn dir die Adressen selbst gar nicht gehören. Allerdings ist es enorm wichtig darauf zu achten, wie der Anbieter, bei dem due E-Mail Adressen mieten möchtest, seine Daten erhebt. Denn hierzulande gibt es auf dem entsprechenden Markt leider durchaus schwarze Schafe, die ihren Bestand mit fragwürdigen Methoden erheben oder aber durch eigenwillige Versandmethoden und Listpflege deine Aussicht auf Erfolg bei der Kampagne gefährden können. Es können dir auch leicht Abmahnungen oder zumindest ein schlechtes Image drohen, wenn dich Kunden oder Interessenten als “Spam” Versender einschätzen.

Beim E-Mail Adressen mieten beachten
In erster Linie habe ich bei der Suche nach einer professionellen Firma, bei der ich E-Mail Adressen mieten wollte, auf deren Umfeld selbst geachtet. Vor allem solltest du genau darauf schauen, über welche E-Mail Adresse der Kontakt mit dir aufgenommen wird. Vorsicht ist geboten, wenn dies ein bloßer Webmailer-Account ist wie etwa Googlemail oder Gmail. Du solltest auch achtsam sein, wenn die Firma in der Branche bzw. im Marketingumfeld komplett unbekannt ist. Dazu habe ich mich im Vorfeld nach veröffentlichten Fachbeiträgen im Internet umgesehen oder aber die Teilnehmerliste von Fachtagungen und Messen bei der OMD gecheckt. Klar ist auch, dass eine simple Briefkastenadresse des Unternehmens, wo du E-Mail Adressen mieten möchtest, eher abzulehnen sind. Neben den generellen Daten des Anbieters solltest du darauf achten, einen konkreten Ansprechpartner für dein Projekt zur Verfügung zu haben. Findest du hingegen nur einen Team-Link, hast du keine Möglichkeit, dich genau über diese Person zu erkundigen, was grundsätzlich eher negativ zu bewerten ist.

Seriosität des Anbieters ist immens wichtig
Damit ich beim E-Mail Adressen mieten tatsächlich auf der sicheren Seite war, habe ich auch nach entsprechenden Referenzen des Anbieters gesucht. Ich habe mir tatsächlich die Zeit genommen, bei angegebenen Referenzen kurz nachzufragen und deren Meinung in mein Auswahlverfahren einfließen zu lassen. Du kannst es aber auch einfacher handhaben und eventuell prüfen, ob die Agentur, bei der du E-Mail Adressen mieten möchtest, Mitglied in Branchen-Organisationen wie dem BVDW oder dem DDV ist. Es ist auch ein Indiz für Seriosität, wenn der Anbieter den Ehrenkodex für E-Mail-Marketing des DDV unterzeichnet hat. Zudem hilft es, wenn du einen Blick in einschlägige Foren oder Blogs wirfst, um zu prüfen, welche Reputation der Anbieter für dein E-Mail Marketing hat.

Nach Auswahl auf Vertragsbedingungen achten
Ich hatte mich relativ schnell für einen Anbieter, bei dem ich E-Mail Adressen mieten wollte, entschieden und hatte mir in der Folge eine Checkliste zurecht gelegt, mit der ich das weitere Vorgehen der Agentur bewerten und beobachten wollte. Wichtig ist hier, dass dir der ausgewählte Anbieter auch einen Test der Liste einräumt. Zudem sollte er genau mit dir absprechen und klären, was genau du bewerben möchtest. Denn einer, der die Option seriös E-Mail Adressen mieten anbietet, stimmt sein Angebot exakt auf das von dir beworbene Angebot ab. Ein wichtiges Indiz, das dir zeigt ob du dem Anbieter vertrauen kannst, ist auch seine Preisgestaltung. Hier macht es durchaus Sinn, wenn du den angebotenen Preis für das E-Mail Adressen mieten mit anderen Anbietern vergleichst. Vorsicht ist geboten, wenn er vor allem weit unter dem marktüblichen Preis liegt, auch wenn dich das im ersten Moment zuversichtlich stimmen könnte. Skeptisch solltest du auch sein, wenn eine überdurchschnittlich hohe Performance-Kennzahl als durchschnittlicher Response angeboten wird. Übertreffen die Öffnungs- und Click-Through Raten die 30 Prozent Marke, solltest du Vorsicht walten lassen. Denn diese Zahlen sind gerade bei größeren Kampagnen nur sehr selten zu lukrieren.

Die Versand Infrastruktur prüfen
Nachdem ich mit meiner Aktion, dass ich für meine Direktmarketing Kampagne E-Mail Adressen mieten wollte, natürlich größtmöglichen Erfolg haben wollte, nahm ich mir die Versand Infrastruktur meines Anbieters genau unter die Lupe. Hier ist vor allem entscheidend, dass es für die Mail-Server entsprechende Whitelisting-Zertifikate gibt. Diese signalisieren den PSPs, dass die Qualitätsstandards auch tatsächlich eingehalten werden. Damit kann in der Folge die erzielte Response Quote durchaus höher sein, als wenn der Versender seine Mails über nicht zertifizierte, also quasi unbekannte, Server verschickt. Außerdem erhältst du so die Sicherheit, dass der Anbieter, bei dem du E-Mail Adressen mieten möchtest, tatsächlich seriös und professionell arbeitet. Als letzten Check solltest du noch die Domains überprüfen, über die später deine Werbebotschaft versandt wird. Ich habe als letzte Aktion noch die Reputations-Werte der Mail Server des Anbieters überprüft. So konnte ich mich im Vorfeld überzeugen, ob es bei den ISPs, die der Anbieter verwendet, etwaige Zustellungsprobleme gibt.

Herkunft der Adressen checken
Bevor du dich für einen Anbieter, bei dem du E-Mail Adressen mieten möchtest, entscheidest, solltest du genau nachfragen, über welche Websites dieser seine Adressen generiert. Entscheidend ist hier, in welcher Frequenz potentielle Adressaten oder Empfänger von Mails angesprochen werden. Klar ist, dass die Daten möglichst tagesaktuell sein sollen, denn grundsätzlich verschlechtert sich die Performance des Versands mit dem Alter der Adressen. Last but not least, geht es natürlich um den Inhalt, der an die generierten Adressen versandt wird. Handelt es sich dabei ausschließlich um Werbung oder werden auch interessante redaktionelle Inhalte per Mail ausgesandt. Du kannst davon ausgehen, dass die Adressaten eine wesentlich höhere Akzeptanz haben, wenn es spannende Inhalte gibt und nicht nur Werbeaktionen. Damit ich rechtlich auf der sicheren Seite beim Anbieter war, prüfte ich die Website und das dortige Anmelde Prozedere. Hier geht es natürlich um die Funktionalität und vor allem die Einhaltung aller gesetzlicher Rahmenbedingungen. Ich habe mich selbst in die Liste auf der Website eingetragen, um den Vorgang nachzuvollziehen und zu schauen, was in der Folge dann in meinem E-Mail Postfach landet. Bei der Vertragsverhandlung war es mir zudem wichtig, dass ich einen Minimum-Response zugesichert bekam. Dieser gewährleistet, dass bei nicht Erreichen der Quote nochmal an die Adressen, die das E-Mail nicht geöffnet haben, versandt wird. Und zwar genau so lange, bis die vereinbarte Öffnungsrate erreicht wurde. Wenn du hier auf einen seriösen Anbieter setzt, kannst du darauf bauen, dass dieser die Performance seiner Liste genau kennt und damit auch die Öffnungsrate sehr gut einschätzen kann. Immerhin geht er ja ein Risiko einer Mehrleistung ein, wenn er hier falsch liegt.

Fazit
Ich bin mit meiner Idee, dass ich für eine Kampagne für Neukunden E-Mail Adressen gemietet habe, sehr gut gefahren. Die Öffnungsrate lag überdurchschnittlich hoch, sodass ich bereits kurze Zeit danach erste seriöse Anfragen in meinem Onlineshop hatte. In letzter Konsequenz habe ich meine Verkaufszahlen um 15 Prozent gesteigert und damit meine wirtschaftliche Zukunft gesichert.

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